Maggy

Wohnen – wir werden immer wieder gefragt wie es im Innenraum aussieht. Hier die Antwort. Der Innenausbau ist nach dem Motto „Leichtbau“ entstanden. Wir haben hauptsächlich Pappelperrholz verwendet. Der Anspruch war ein heller Look und angenehme Atmosphäre, trotz engem Wohnraum.

Schlafen – ein Bett 140 x 180 befindet sich im hinteren Teil. Ein Lattenrost und gute Matratzen waren uns wichtig. Das Bett kann zu einer Couch zusammengeschoben werden. Der Platz kann zum chillen wunderbar genutz werden und wir können für einen Snack dort zu viert bequem sitzen. Im vorderen Bereich, der Doppelkabine, ist der 2. Schlafbereich und durch einen Durchstieg zu erreichen. Das „Stüberl“ wird bei schlechtem Wetter als Esszimmer und Wohnraum mit Tisch benutzt. Nach Umbau wird daraus eine Schlafkabine 160 x 200.

Material – die ehemaligen Sitzbänke der Feuerwehrleute aus gebogenem Holz haben wir in eine bequeme Sitz-/Schlafkombination umgebaut. Den hochwertige Schaumstoff mit Memory Foam aufgepolstert und mit einem unempfindlichen Polsterstoff bezogen. Der Tisch wird mit 2 weitern Brettern zum Schlafen auf Schienen zusammen mit 3 Mittelpolstern gelegt.

Stauraum – Schienen und Kisten, das ist unsere pragmatische Lösung, die sich gut bewährt hat. Es gibt einen Kleiderschrank, die linke Seite für Badetasche, eine Stange für Jacken, Kleider die auf den Bügel sollen. Im unteren Bereich ist die Schuhkiste. Im rechten Teil hat jeder seine Klamotten-Kiste. Die Kleiderkisten können von Aussen entnommen und befüllt werden, genauso die Schuhkiste, sehr praktisch wenn die dreckigen Schuhe bei Mistwetter gleich von Aussen in der Kiste landen. Gegenüber dem Kleiderschrank sind Staukisten für Vorräte und Geschirr. Handtücher und Bettwäsche sind in einem Fach über dem Eingang angebracht. Genauso Pfannen, Bretter und Kannen. In der Kiste vor dem Bett ist ein Feuerlöscher und die Schlafsäcke.

Details – viele kleine Dinge machen unseren Reiseraum angenehm. Die Solarplatten auf dem Dach versorgen uns mit Strom. Die Lampen an den richtigen Stellen haben wir nach und nach eingebaut damit man in jeder Lage Licht hat. Die Ladestationen sind in die Regale integriert. Die kleine Klimaanlage ist in heißen Nächten zumindest vom Gefühl etwas Abkühlung gebracht – mehr psichiologisch als funktionell.

Sanitärräume – Wir duschen draussen, Baden im See oder nutzen die Sanitäranlagen auf dem Campingplatz. Unser Bad hat einen Wasseranschluss im Aussenbereich und den klassischen schweizer Wassersack. Unsere Geschäfte erledigen wir auf einer Campingtoilette, in Restaurants oder mit Spaten und in der Hocke. Manchmal nicht ganz leicht aber bisher haben wir immer eine zufriedenstellende Lösung gefunden. Die App Flush ist an dieser Stelle sehr zum empfehlen.

Raumklima – der beschichtete Verdunklungsstoff verdunkelt nicht nur die Fenster sondern hält auch die Wärme ab. Natürlich haben wir den Koffer ausreichend gedämmt und so ein angenehmes Raumklima. die Glasfenster auf alle Seiten, sorgen für eine gute Durchlüftung. Die Dachluken sorgen zusätzlich für Deckenlicht und Frischluft.

Kochen – Am liebsten in der Aussenküche, wenn nicht gegrillt wird oder der Potje oder Dutch Oven auf die Kohlen gestellt wird. Die 2 Gasflammen Innen werden bei schlechtem Wetter oder zu starkem Wind genutzt. Die Engel-Kühlbox in der Wohnkabine ist für Molkereiprodukte, Wurst und Käse. Die Engel im Fahrerhaus für kalte Getränke. In der Garage haben wir zusätzlich eine 11 Liter Gefrierbox für Fleisch, Fisch, etc.. Obst und Gemüse befindet sich unter der Spüle. Das Kräuterbeet in einem Pflanztrog.

Arbeiten und Leben – Unser Alltag auf Reisen ist vielseitig. Von der Planung der nächsten Route und den Wunschziele bis zum regelmäßigen Fahrzeugcheck. Während der Fahrt werden vom Beifahrer die laufenden designhoheit-Jobs und e-Mails bearbeitet, die Website aktualisiert und recherchiert. Sophia und Fiona üben für die Schule, hören Hörspiele und gehen ihren Hobbys nach. Auf den längeren Etappen werden die Lebensmittelreserven aufgestockt. Auf Campingplätzen Wäsche gewaschen, entsorgt und aufgefüllt. In der übrigen Zeit machen wir einfach das was uns Spaß macht.